An dieser Stelle möchten wir Ihre Fragen beantworten, die uns in der Vergangenheit immer wieder gestellt wurden.
Telefon: Alle Service codes die mit * oder # beginnen funktionieren nicht
PROBLEM: Alle Servicecodes die mit "*" oder "#" beginnen funktionieren nicht! So kann z.B. keine Anrufweiterschaltung aktiviert oder deaktiviert werden
LÖSUNG: Dies liegt daran, dass Ihr Endgerät diese sog. VSC (vertical service codes) oder auch Netzcodes genannt selbst verwaltet und daher nicht an unsere Telefonplattform weitergibt.
Wir empfehlen Ihnen daher die Einstellungen über das WEB_Frontend unter https://sip.aco-connect.de vorzunehmen
Telefon: In einem Voiceboxsystem kann ich keine Auswahlen treffen, DTMF-Tastencode
PROBLEM: Wenn Sie einen Anruf tätigen, bei dem Sie auf einem automatischen Auswahlsystem landen (sog. IVR-System) können Sie durch Drücken der Nummerntasten auf Ihrem Telefon keine Auswahl treffen. Das System reagiert nicht auf Ihre Auswahlen.
LÖSUNG: Hierbei handelt es sich meistens um ein Codierungssystem der sog. DTMF-Tastentöne. Diese Kodierung wird in Ihrem VoIP-Gateway eingestellt und sollte auf INBAND bzw. RFC 2833 stehen.
Bei ZYXEL Routern finden Sie diese Einstellung unter "VOIP->SIP-> Registreirkarte "Sip Service Provider" -> Link "more" -> "DTFM mode"
Bei SPHAIRON Routers finden Sie diese Einstellung unter http://192.168.100.1/webng.cgi?controller=SasHidden&action=hiddenCfgEditor&mode=2&subcontroller=ConfigEditor&subaction=editTable&table=SipProvider Button "EDIT" dann in der Spalte "Out of Band" für die Zeile in der als "AccountDomain" "sip.aco-connect.de" steht eine 1 eintragen und den Button SUBMIT drücken.
Bei AVM FritzBoxen wählen Sie im Menü SYSTEM->Ansicht den Experten Modus. Anschließend klicken Sie auf TELEFONIE->INTERNETTELEFONIE auf Bearbeiten der Internetrufnummer (Symbol mit Papier und Bleistift) dort wählen Sie bei "DTMF-Übertragung den Eintrag "RTP oder INBAND"
Telefon: AVM Fritzbox - eigenen Anrufbeantworter anrufen
PROBLEM: Ich kann meine eigene Voicebos nicht mit Rufnummer 20 anrufen, ich setze eine AVM Fritzbox ein.
LÖSUNG: Die AVM Fritzbox erwartet eine Mindestlänge von Rufnummern. Ist die gewählte Rufnummer kürzer muss diese mit # enden, dann können Sie also auch mit Wahl von 20# Ihre eigenen Voicebox anriufen.
An welche Email-Adresse werde die Rechnungen gesendet?
Immer und ausschließlich an Ihr aco-connect-Email-Postfach.
Was muss ich beachten, wenn ich von ACO im Carrier-line-sharing-Verfahren (CLS) versorgt werde?
Das Carrier-Line-Sharing-Verfahren (CLS am KVz) kommt immer dann zum Einsatz, wenn Sie von uns nur das reine Breitbandprodukt (aco-connect) beziehen und ein Doppeladernmangel vorliegt, d.H. ein 2. Teilnehmeranschlussleitung in Ihr Haus nicht schaltbar ist. Leider sind noch nicht alle Kabelverzweiger mit dieser neuen Technik ausgerüstet, weshalb es an manchen Orten kein CLS gibt.
Die Besonderheit ist, dass Sie Ihren Telefondienst weiterhin von der TELKOM Deutschland GmbH (TCOM) erhalten und ACO im oberen Frequenzbereich das Breitbandsignal übernmittelt. Wenn Sie Ihren Telefonanschlus bei der TELEKOM kündigen, so wird auch durch den Wegfall der Leitung das hochbitratige Breitbandsignal unterbrochen, jedoch OHNE das damit Ihr Vertrag mit ACO beendet wäre. Er besteht in diesem Falle regülär weiter, bis Sie ihn kündigen.
Deshalb kündigen Sie bitte nicht Ihren Telefonanschluss bei der TELEKOM OHNE vorher mit ACO über Alternativen zur Fortführung der Versorgung mit aco-connect gesprochen zu haben. In der Regel ist eine Leitungsübernahme und Schaltung eines Komplettanschlusses von aco-connect (Produkt aco-connect plus) problemlos möglich.
Sie erkennen die Schaltung über CLS daran, dass Sie zwischen Router und Telefondose einen Splitter montiert haben, übder den das Telefonsignal und Breitbandsignal voneinander getrennt werden. Diesen Splitter haben Sie von ACO zusammen mit der anderen Hardware erhalten.
ACO versendet Rechnungen per Email, jedoch OHNE qualifizierte elektronische Signatur. Ist das rechtes und hat man damit als Gewerbetreibender trotzdem den Vorsteuerabzug?
Ja, seit dem 1. Juli 2011 können Unternehmen ihre Rechnungen ohne qualifizierte Digitale Signatur elektronisch versenden. Das sieht das Steuervereinfachungsgesetz 2011 vor. Den Text des entsprechnde Gesetzes können Sie hier einsehen:
http://www.aco-connect.de/images/pdf/Steuervereinfachungsgesetz_2011.pdf
spezielle Anschaltinfomationen
Hier erhalten Sie spezielle Information zum Anschaltprozess und Antworten auf Ihre Fragen.
WARUM dauert es noch, bis meine Leitung geschaltet wird,
obwohl mein Ort ausgebaut ist?
Die Fertigstellungsmeldung erfolgt, sobald die Technik betriebsbereit eingebaut ist und die Energieversorgung des Technikstandortes steht. Ca. 2 Wochen vorher werden von uns die Teilnehmeranschlussleitungen der bereits vorbestellten Aufträge bei der TELEKOM beauftragt.
Leider ist die TELEKOM trotz rechtzeitigem Forecast durch ACO nicht in der Lage die Teilnehmeranschlussleitungen innerhalb der vertraglich vereinbarten Fristen von 10 Arbeitstagen bereitzustellen. Die Telekom benötigt derzeit alleine 2 Wochen um die Aufträge entweder zu bestätigen oder abzulehnen (Ablehnungsgründe fallen der TELEKOM jede Menge ein ...) Dann hat die TELEKOM vom Datum der Auftragsbestätigung bis Schalttermin derzeit einen Vorlauf von 5 Wochen.
Wir versuchen für die Orte, die kurz vor dem Ausbau stehen dem dadurch entgegenzuwirken, dass wir die Leitungen noch früher bestellen, aber leider ändert dies Nichts an der Gesamtsituation: Die TELEKOM ist derzeit mit dem Backlog von über 1000 Teilnehmeranschlussleitungen leider vollkommen überfordert. (Ein Schelm wer Böses dabei denkt ...)
Welche Hardware empfehlen Sie mir?
Am Besten geeignet für das Produkt "ACO-connect" und "ACO-connect plus" ist der sphairon Turbolink 5202 (ab 59,-- EUR einmalig je nach Produktvariante ACO-connect)
Mehr Informationen erhalten sie unter: http://www.aco-connect.de/index.php/unsere-hardware.html
Rufnummernmitnahme
Kann ich meine jetzigen Telefonnummern behalten, wenn ich ACO-connect plus bestelle?
Ja, das ist kein Problem, sofern es sich um eine geografische (mit Ortsvorwahl) Rufnummer handelt. Füllen Sie einfach dazu das Portierungsformular unter http://www.aco-connect.de/images/pdf/ACO-Wechsel_Portierungsformblatt.pdf aus und übersenden Sie uns dies zusammen mit Ihrer Bestellung.
Eine Ausfüllanleitung gibt es unter: http://www.aco-connect.de/images/pdf/Portierungsformblatt_Anleitung.pdf
Gibt es bei ACO-connect eine 24 stündliche Zwangstrennung?
Aus technischen Gründen führen wir alle 24 Stunden ohne feste IP-Adresse eine kurze Zwangstrennung durch. Der Internetzugang steht Ihnen anschließend wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Kunden ohne feste IP-Adresse erhalten nach der Zwangstrennung eine neue IP Adresse zugewiesen.
Wie steht ACO-connect zu dem knapp werdenden IPv4 Adressraum und dem neuen IPv6?
Für den Breitbandausbau Landkreis-Kassel haben wir uns als RIPE Mitglied eine mehr als ausreichende Menge IPv4 Adressen gesichert. Es werden für alle Kunden genügend IP Adressen zur Verfügung stehen. IPv6 ist dazu nicht notwendig.
Auf dem Markt gibt es bisher nur eine sehr geringe Anzahl an IPv6 DSL Routern. Insofern ist es sinnvoll, unsere Kunden noch mit IPv4 IP Adressen zu versorgen.
Grundsätzlich ist unser Netz IPv6 Kompatibel.
Kann ich nach Kündigung meine @t-online.de Mailadresse behalten?
Ja, das ist möglich. Die Telekom bietet einen Freemaildienst an, zu dem Sie Ihre Mailadresse übernehmen können. Den Freemaildienst und weitere Informationen dazu finden Sie unter: http://freemail.t-online.de/
Das Telekom Team schreibt dazu: "Hierzu müssten Sie Ihre E-Mail Adresse freigeben (mit einer anderen überschreiben) und bei diesem Vorgang die Option "Ich möchte, dass meine alte E-Mail-Adresse NICHT für 40 Tage gesperrt wird, sondern sofort wieder zur Verfügung steht. [...]" aktivieren. Danach können Sie die Adresse für ein Freemail-Postfach einrichten."
Ich wohne in einem der Orte im Landkreis Kassel - wann kann ich mit ACO-connect online gehen?
Die Förderbescheide des Landes Hessen sind den Kommunen Ende Juli 2010 zugegangen. Ende Sptember 2010 wurden die Verträge mit den Kommunen geschlossen . Danach konnten wir mit der Feinplanung beginnen und selbst Mietverträge mit Grundstückseigentümern für die Richtfunkstrecken abschließen. Die ersten Schaltverteiler werden wir Mitte Dezember bereits bei der Telekom in Auftrag geben. Leider dauert deren Bereitstellung bis zu 17 Wochen :-( => Ende April 2011, wenn der Frost nicht die Bauarbeiten behindert. Wir gehen davon aus, dass die ersten Anschlüsse frühestens Ende April 2011 zu schalten sind. Wir wären natürlich selbst überaus erfreut wenn das schneller ginge.
Sie können uns bei der prioritäts bezogenen Ausbauplanung unterstützen, indem Sie möglichst früh eine Bestellung tätigen. Die Orte mit dem höchsten Kundenpotential im Verhältnis zur Investition werden als erste ausgebaut.
Bieten Sie als Option FASTPATH an - um bei Online-Spielen eine kürzere Round-Trip-Zeit zu haben?
Sie können auf Wunsch auf FASTPATH umgestellt werden. Es kann jedoch sein, dass dadurch die maximale Bandbreite reduziert werden muss, da Fastpath eine zusätzliche geringere Leitungsdämpfung benötigt.
Die Kosten dafür belaufen sich je nach Produkt auf monatlich 1,-- EUR bis 2,50 EUR.
Manchmal synchronisiert sich das Modem nicht mit der gebuchten Geschwindigkeit - Warum?
Wir verwenden zur optimalen Ausnutzung der Leistung der Anschlussleitung "Raten Adaptive Modulation" (RAM). Das bedeutet, dass sich DSL-Verteiler (DSLAM) und Ihr Modem dynamisch auf den aktuellen Zustand der Teilnehmeranschlussleitung einstellen und verständigen können. Nehmen die Störgeräusche zu - z.B. durch Einstrahlungen aus anderen Leitungen oder durch andere elektromagnetische Quellen - reduzieren DSLAM und DSL-Modem die Leitungsgeschwindigkeit um eine stabile Verbindung aufrechtzuerhalten. Dies ist so gewünscht und stellt keinen Mangel dar.
Ich habe ACO-connect 16000 bestellt - bei Anschaltung stellt sich heraus es ist nur ca. 10000 kbit/s möglich. Was nun?
Zunächst einmal bedauern wir dies außerordentlich, es liegt aber in der Natur der Sache begründet, dass die endgültige Leistung erst im Anschaltprozess ermittelt werden kann.
Sie haben 3 Möglichkeiten:
1. Sie akzeptieren die geringere Leistung, technisch ist aus Ihrer Anschlussleitung leider nicht mehr herauszuholen
2. Sie wechseln auf das nächst kleinere Produkt, in diesem Fall ACO-connect 6000 und bekommen 6000 kbit/s geliefert zum Preis von ACO-connect 6000.
3. Sie stronieren den Auftrag innerhalb der in den AGB festgelegten Frist. Außer den Kosten für die Rücksendung der Hardware entstehen Ihnen keine weiteren Kosten.
Ich habe keinen Festnetzanschluss, sondern nur ein Handy - Kann ich trotzdem ACO-connect bestellen?
Meistens ist Ihr Haus an das Kupferendleitungsnetz der Telekom Deutschland angeschlosseen, auch dann, wenn alle Telefonanschlüsse abgemeldet wurden und Sie nur noch über ein Handy telefonieren. Dann können Sie natürlich ACO-connect geliefert bekommen. Im Rahmen des Bestellprozesses prüfen wir, ob Ihr Haus versorgbar ist. Wenn nicht (was äusserst selten vorkommt) entstehen Ihnen natürlich keine Kosten.
In meinem Haus gibt es keine freie Anschlussleitung mehr - was kann ich tun?
Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden, da es eine Vielzahl von Gründen dafür geben kann, dass keine weitere Leitung mehr schaltbar ist. Wenn Sie bereits wissen, dass keine Anschlussleitung mehr frei ist, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir prüfen die Schaltbelegung Ihres Hauses und zeigen Ihnen Möglichkeiten auf.
Alternativ buchen Sie "ACO-connect plus", da ist neben dem Breitbandanschluss ein Telefonanschluss inklusive, natürlich können Sie Ihre Rufnummern behalten.
Meine Vertragsverlängerung bei einem anderen Anbieter steht an, was kann ich tun?
Sie können jeden Vertrag unter Einhaltung der Kündigungsfrist rechtzeitig VOR Vertragsverlängerung zu jedem x-beliebigen Termin der nach dem Termin der Vertragsverlängerung liegt regulär kündigen.
Beispiel:
Vertragsverlängerung um weitere 12 Monate steht an am 15.10.2010. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Voraussichtliche Bereitstellung von aco-connect ist im März 2011.
Dann müssen Sie bis zum 15.07.2010 zum Termin 30.03.2011 (oder noch etwas später um nicht versehentlich offline zu sein, falls sich die Anschaltung verzögert) bei Ihrem bisherigen Anbieter den DSL-Anschluss (und bitte NUR den DSL-Anschluss) kündigen.
WICHTIG:
Falls Ihr bisheriger DSL-Anbieter die Telekom Deutschland ist, sollten Sie das und den Termin zu dem Sie gekündigt haben auf dem Bestellformular vermerken.
Ich nutze derzeit ein eher schmalbandiges Angebot eines anderen Anbieters, können Sie die Leitung übernehmen?
JEIN :-)
Wenn Sie derzeit ein T-DSL Produkt der Telekom Deutschalnd nutzen, können wir, falls keine Vertragsbindung mehr existiert, die Leitung übernehmen. Bitte vermerken Sie dies auf Ihrem Bestellformular, wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung.
ACO nutzt Richtfunk für die Zuleitung, ist das schädlich?
nein!
Der lizensierte Richtfunk nutzt extrem bündelnde Antennen mit sehr geringer Leistung in von der Bundenetzagentur verwalteten Frequenzbereichen oberhalb der 8GHz.
Die Messbarkeit des elektromagnetischen Feldes an und um der Antenne liegt deutlich unter der eines WLAN-Gerätes (2,4 und 5GHz).
Ein spezieller Sicheheitsabstand muss nicht eingehalten werden. Da es sich nicht um Streufunk - wie etwa Mobilfunktelefonie oder WLAN-Router - handelt ist die Belastung für Mensch und Natur faktisch nicht vorhanden. Für Interessierte halten wir eine spezielle Aufklärungsbroschüre zum Thema Richtfunk bereit, die Sie gerne bei uns anfordern können.
Wo ist ACO-connect verfügbar?
bitte schauen Sie dazu unter versorgte Gebiete
Wann kommt ACO-connect 2play - Telefonie inclusive?
"ACO-connect 2play" wird ein sog Double-play Angebot sein, d.H. ein Breitbandanschluss und ein Telefonanschluss (VoIP) mit Flatrate in das deutsche Festnetz inklusive.
Wenn es ausreichend Nachfragen danach gibt, die Telefonie zukünftig über die Technik VoIP (Voice over IP = Sprache über das Internetprotokoll) werden wir dies als einer der ersten zusätzlichen Dienste in unser Netz integrieren. Protokolltechnisch ist unser Netz bereits heute VoIP-ready. Lediglich die Vermittlungs- und Protokollfunktionen sind noch nicht an zentraler Stelle des Netzes verfügbar. Insofern ist es hilfreich, dass Sie uns möglichst frühzeitig schriftlich mitteilen, dass Sie im Falle der Verfügbarkeit diesen Service nutzen würden.
Was bedeutet CARRIER-LINE-SHARING und warum benutzt ACO das?
Beim CARRIER-LINE-SHARING (CLS) teilen sich ein Telefonieanbieter und ein Breitbandanbieter die Kupferdoppelader zu Ihnen ins Haus. Dies hat insbesondere im ländlichen Raum den Vorteil, dass viel mehr Kunden angeschaltet werden können, da oftmals nicht ausreichend Kupferdoppeladern verfügbar sind. Schon aus diesem Grunde bevorzugen wir die Anschaltung mittels CARRIER-LINE-SHARING. Für Sie bedeutet es, dass Sie Telefonkunde bei der TELEKOM bleiben und dort eine reines Telefonieprodukt buchen können. Das Breitband erhalten Sie von uns. Leider funktioniert CARRIER-LINE-SHARING nur dann, wenn die Telefonie von der Telekom Deutschalnd (T-COM) geliefert wird. Mit anderen Anbietern (Arcor, Vodaphone oder 1&1) funktioniert das leider nicht.
Altzernativ dazu können Sie aber auch mit "ACO-connect plus" einen Komplettanschluss bestellen - DSL-Breitband mit Telefonanschluss!
Ich bin kein TELEKOM Telefoniekunde, kann ich ACO-connect trotzdem erhalten?
Ja, vorausgesetzt in Ihr Haus eine eine freie Kupferdoppelader schaltbar.
Wenn diese nicht der Fall ist, können Sie Ihren Telefonanschluss zu ACO portieren. Bestellen Sie dazu das Produkt "ACO-connect plus", dort ist der Telefonanschluus bereits inklusive.
Welche Reichweite hat ACO-connect?
Diese Frage ist nicht vollständig zu beantworten, da die Lieferverfügbarkeit der Bandbreite nicht nur von der Länge des Kabels, sondern auch von der Dicke und den Anzahl der Schaltpunkte abhängig ist. Ein aussagekräftiger Wert ist der sog. Dämpfungswert, der in "dB" (Dezibel) angegeben wird.
Dazu sind die aktuellen DPBO Parameter zu berücksichtigen, die uns auf Grund der Planungsregeln der Telekom Deutschalnd dazu zwingen unser Signal künstlich abzuschwächen, damit es die bereits stark abgeschwächten DSL-Signale, die von der Telekom oder anderen Anbietern direkt am Hauptverteiler eingespeist wurden, nicht stört.
Es gibt jedoch Näherungswerte:
Bis zu 1500m Kabellänge ist DSL-16000 (wenn auch manchmal mit etwas geringere Bandbreite auf Grund der DPBO-Zwangsparametrisierung) lieferbar.
Bis 2500m ist DSL-6000 lieferbar.
Bis 3500m ist DSL-3000 lieferbar.
Aber bitte beachten Sie, dass die endgültige Bandbreite erst bei Anschaltung ermittelt werden kann.
Kann ich mein bisheriges DSL-Endgerät weiterverwenden?
Das kommt darauf an!
Es muss ein ADSL2+ oder VDSL-Modem sein welches zwingend DPBO bzw. UPBO (bei VDSL) unterstützen muss.
Ob Ihr Gerät diese Funktionen unterstützt kann Ihnen Ihr jeweiliger Hardwarelieferant oder der Hersteller des Produktes sagen.
TROTZDEM:
Wir empfehlen Ihnen dringend nur die von uns angebotenen Endgeräte zu benutzen, da nur diese von uns in unserem Netzwerk getestet wurden. Auch ist nicht alleine der Typ des Gerätes entscheidend, sondern auch die auf dem Gerät eingesetzte Steuerungssoftware (Firmware) die bei den von uns angebotenen Geräten optimal auf unsere Netz angepasst wurde.
Sollten die von uns angebotenen Produkte bestimmte Leistungsmerkmale, die Sie unbedingt benötigen, nicht zur Verfügung stellen, sie lassen Sie uns das bitte wissen, damit wir Ihnen eine Alternative vorschlagen können.
Wann kann ich angeschaltet werden?
Am 28.07.2010 hat das Hessiche Wirtschaftministerium per Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Förderanträge der Kommunen genehmigt wuden. Wir erwarten nunmehr bis Mitte August die Unterzeichnung der Kooperationsverträge mit den Kommunen, welche die vertragliche Grundlage für einen Ausbau durch ACO sind.
Obwohl wir in den letzten Monaten bereits eine erhebliche Zahl an Arbeitstunden in die Planung investiert haben, konnten wir Planungsteile die externe Kosten verursachen bisher nicht in Angriff nehmen. Dies werden wir umgehend nachholen.
Im Oktober 2010 können wir dann die detaillierte Ausbauplanung präsentieren, aus der ersichtlich wird, wann es in welchen Ortsteilen zu den ersten Anschaltungen kommen kann.
Trotzdem empfelen wir Ihnen möglichst frühzeitig eine Bestellung zu plazieren, denn
1. die ersten 4000 Besteller erhalten das Produkt OHNE Mindestlaufzeit
2. Sie ermöglichen uns dadurch eine Bedarfsgerechte Ausbauplanung, d.h. Orte aus denen viele Bestellungen vorliegen, werden dann von uns terminlich bevorzugt in die Planung aufgenommen.
UPDATE:
Ende Sptember 2010 wurden die Verträge mit den Kommunen geschlossen . Danach konnten wir mit der Feinplanung beginnen und selbst Mietverträge mit Grundstückseigentümern für die Richtfunkstrecken abschließen. Die ersten Schaltverteiler werden wir Mitte Dezember bereits bei der Telekom in Auftrag geben. Leider dauert deren Bereitstellung bis zu 17 Wochen :-( => Ende April 2011, wenn der Frost nicht die Bauarbeiten behindert. Wir gehen davon aus, dass die ersten Anschlüsse frühestens Ende April 2011 zu schalten sind. Wir wären natürlich selbst überaus erfreut wenn das schneller ginge.
Sie können uns bei der prioritäts bezogenen Ausbauplanung unterstützen, indem Sie möglichst früh eine Bestellung tätigen. Die Orte mit dem höchsten Kundenpotential im Verhältnis zur Investition werden als erste ausgebaut.
Was passiert, wenn ich meinen TELEKOM Telefonanschluss kündige?
In dem Fall, indem Sie im Carrier-line-sharing Verfahren angeschlossen sind, schaltet die Deutsche Telekom die Anschlussleitung komplett ab und ACO-connect funktioniert nicht mehr! Daher bitte nicht Ihren Telefonanschluss bei der Deutschen Telekom ohne Rücksprache mit uns kündigen, da es notwendig ist, Ihre Anschlussleitung zu portieren.
In diesem Fall empfehlen wir Ihnen den Abschluss eines Vertrages über "ACO-connect plus", dort ist der Telefonanschluss inklusive.
Was ist mit Internettelefonie?
ACO-connect ist voll VoIP (Voice over IP) fähig, das Produkt, welches den Telefonanschluss bereits inklusive hat ist "ACO-connect plus"
Was ist DPBO?
DPBO (Downstream Power Back OFF) ist eine Funktion, die der DSL-Verteiler (DSLAM) und das DSL-Modem unterstützen muss und diehnt dem Schutz von "fremden" DSL-Signalen, die im gleicheen Kabelstrang übermittelt werden, in dem Ihr Anschlusskabel geführt wird. Technische Regeln der Deutschen Telekom zwingen uns DPBO immer dann einzusetzen, wenn der DSL-Verteiler nicht in einer Hauptverteilstelle eingesetzt wird.
Die Funktion ist eine künstliche Verschlechterung des DSL-Signals, damit die schwächeren, fremden DSL-Signale, die am Hauptverteiler eingespeisst wurden, nicht weiter gestört werden. Die Folge ist, dass in einzelnen Kostellationen nicht die volle ADSL2+ Bandbreite (16000 kbit/s) geschaltet werden kann. Leider könne die konkreten Auswirkungen von DPBO erst in der Anschaltphase ermittelt werden.
Wie kann ich mehrere Computer anschließen?
Hierfür benötigen Sie im Haus eine Netzwerkverteilung. Diese kann auf drei verschiedene Arten realisiert werden:
- Durch Netzwerkkabel und eine Switch
- drahtlos mittels WLAN
- Über Ihr hausinternes Stromnetz mittels Powerlineadapter
Egal für welche Lösung Sie sich entscheiden, unsere Servicetechniker helfen Ihnen gerne bei der Installation und Einrichtung gegen entsprechende Kostenerstattung. Die passenden Gerätschaften können Sie bei uns erwerben, was den Vorteil hat, dass diese Geräte von uns zur Nutzung an ACO-connect Anschlüssen zertifiziert, modifiziert und freigegeben wurden.
Welche technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein?
Um ACO-connect benutzen zu können müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:
1. Der hochbitratige Teil Ihrer Anschlussleitung steht zur Nutzung im Carrier-line-sharing Verfahren zur Verfügung, d.h. Sie sind Telefonkunde der Deutschen Telekom (analog oder ISDN) und haben keinen DSL-Anschluss, bzw. erteilen bezüglich des DSL-Asnchlusses einen Wechselauftrag ODER
1.1. Eine zusätzliche Anschlussleitung ist schaltbar
2. Sie nutzen ein DPBO-fähiges ADSL2+ Modem. Idealerweise sollten Sie nur Geräte einsetzen, die Sie im Rahmen des ACO-connect Bestellprozesses erworben haben. Für selbst bereitgetsellte Modems und Router können wir keine Funktionsgarantie geben.
3. An das Standardmodem können Sie ein Netzwerkgerät anschließen. Wollen Sie mehrer Geräte an dem ACO-connect Anschluss betreiben, benötigen Sie einen weiteren Netzwerkverteiler (Switch) oder Sie bestellen gleich einen passenenden Router mit integriertem Switch. Für den drahtlosen Zugang innerhalb Ihrer Räumlichkeiten benötigen Sie einen WLAN-fähigen Router. Ein passenden Gerät bieten wir im Bestellprozess an.
Wie funktioniert ACO-connect?
Als Internetserviceprovider und Telekommunikationscarrier bauen wir eigene Infrastruktur auf. Unsere oberste Netzebene - der sog. Backbone - stellt dabei das zentrale Element des gesammten Versorgungsnetzes dar. Dieses Versorgungsnetz ist zum größten Teil basierend auf lizensiertem Richtfunk in einer Kapazität von mehrmals 1 Gbit/s ausgebaut. Von diesem Backbone aus führen Stichleitungen in die Nähe der zu erschließenden Ortschaften (sog. lokale Agregationspunkte) von denen aus die Kabelverzweiger und/oder Schaltverteiler im Ort (das sind die grauen Verteilerkästen am Strassenrand) versorgt werden. Neben diesen Kabelverzweigern (KVZ) bzw. Schaltverteilern (SV) errichten wir eigene Gehäuse, welche die aktive DSL-Vermittlungstellentechnik aufnehmen. Diese sind mit den Kabelverzweigern verbunden, so dass das DSL-Signal über das Kupferendleitungsnetz der Deutschen Telekom auf Ihren Anschluss eingespeist wird.
Um die knappen Ressourcen der in die Häuser führenen Kupferdoppeladern (auch als Teilnehmeranschlussleitung - TAL - bezeichnet) zu schonen, teilen wir uns diese Leitung mit der Deutschen Telekom, falls Sie eine Festnetztelefonkunde der Deutschen Telekom sind. Dies stellt den Idealfall dar. Alternativ dazu erhalten Sie bei Bestellung des Produktes "ACO-connect plus" von uns sowohl den Breitbandanschluss als auch den Telefonanschluss. Ein Telekom-Anschluss ist dann überflüssig!
In dem Fall, dass Sie nicht Telefonkunden der Deutschen Telekom sind, beauftragen wir die Schaltung einer weiteren Kupferdoppelader in Ihr Haus, über welche Sie dann den DSL-Anschluss bereitgestellt bekommen. Die Kosten hierfür übernehmen wir. Sollte keine zusätzliche Kupferdoppelader schaltbar sein, weil z.B. alle Leitungen belegt sind. können Sie durch Wechsel Ihres Telefonanbieters hin zur Deutschen Telekom dafür sorgen, dass Sie in den Genuss von ACO-connect kommen können.
Für den Anschluss erhalten Sie von uns einen Splitter, der die Telefonsignale und DSL-Signale trennt und auf unterschiedliche Endgeräte leitet, sowie eine DSL-Modem/Router, an welches Sie jedes Gerät mit Ethernetschnitstelle anschließen können. Im Bestellprozess haben Sie die Möglichkeit Geräte mit zusätzlichen Funktionen (WLAN, Internettelefonie, VPN, u.a.) gegen Aufpreis mitzubestellen. Die Montage ist denkbar einfach und problemlos von Ihnen selbst durchfürhbar. Sie haben jedoch auch die Möglichkeit unseren Installationsservice zu beauftragen, der die komplette Installation und Einrichtung gegen Kostenerstattung vornimmt.
Sie verwenden eine Hybridtechnik. Bedeutet das, wir bekommen WLAN?
Nein, Hybridtechnologie bedeutet lediglich, dass das Internet den Weg über eine Richtfunkstrecke zu Ihrem Ort geleitet wird. Hier wird das Internet über unsere Technik über herkömmliches ADSL2+/VDSL auf den Kupferkabeln der Telekom in Ihr Haus gebracht. Ob die Signale zwischendurch eine Richtfunkstrecke passieren oder nicht, spielt für Sie keine Rolle. Die Signalverzögerung liegt bei einer Richtfunkstrecke unter 1ms und ist mit der Signallaufzeit auf einem anderen Medium vergleichbar.
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